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Osnabrück: Teilzeitausbildung von Eltern forcieren

 Quelle: Osnabrücker Zeitung vom 31.05.2014

 
Neue Perspektiven wollen Tanja Repkewitz (Maßarbeit), Gaby Schöpker (GEBA), Anna Maria Schmitz-Hülsmann (Stadt) und Ilse Huser (Jobcenter) aufzeigen. Foto: Matthias Liedtke

Dass eine Berufsausbildung bei gleichzeitiger Kindererziehung nicht unmöglich ist, zeigt eine gemeinsame Initiative des Jobcenters Osnabrück, der Agentur für Arbeit und der kommunalen Arbeitsvermittlung Maßarbeit.

Gemeinsam mit der Stadt Osnabrück und der Münsteraner Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung (GEBA) starteten die drei Träger im Februar ein Integrationsprojekt, das Erziehenden in der Region die Möglichkeit verschafft, eine Teilzeitausbildung ihrer Wahl zu absolvieren, die „alles andere als eine halbe Sache“ ist, wie GEBA-Mitarbeiterin Gaby Schöpker betont.

Denn zum einen könnten die Ausbildungszeiten flexibel gestaltet und keinesfalls nur auf den Vormittag beschränkt werden. Und zum anderen brächten Erziehende aus ihrem Alltag „wertvolle soziale Kompetenzen und Ressourcen“ wie die Fähigkeit zur Zeitstrukturierung und Selbstorganisation als gute Grundlage in die Ausbildung mit, ergänzt Ilse Huser als Beauftragte für Chancengleichheit im Jobcenter. Deshalb profitierten auch potenzielle Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe von dieser bislang unentdeckten Zielgruppe mit oftmals überdurchschnittlichen Bildungsabschlüssen.

Coaching-Phase

Zehn der zwölf Teilnehmerinnen, von denen bereits drei einen Ausbildungsplatz gefunden haben, befinden sich derzeit in einer intensiven Coaching-Phase, die über die reine Ausbildungsplatzsuche hinaus fortwirkt. Im Unterschied zu den üblichen Einzelberatungsgesprächen soll der wechselseitige Erfahrungs- und Ideenaustausch in der Gruppe die Erziehenden dazu befähigen, Netzwerke zu bilden und ihre „berufliche über die soziale Integration nachhaltiger“ voranzutreiben, erläutert Maßarbeit-Bereichsleiterin Tanja Repkewitz den innovativen Ansatz, der mit einem Konzept gleich mehrere Ziele verfolgt.

Betriebe sollen dazu animiert werden, nicht nur ungeahnte Ressourcen besser zu nutzen, sondern auch, über familienfreundliche Arbeitszeiten nachzudenken. Erziehende sollen dazu ermutigt werden, sich auch mit Kind beruflich weiterzuqualifizieren und entsprechend qualifiziert zu arbeiten.